Kategorie:Duathlon

Zeitungsartikel aus dem ZAK

Nachfolgend ein sehr schöner Zeitungsartikel aus dem ZAK der mich sehr gefreut hat. Ich werde versuchen in den nächsten Wochen den Blog wieder auf den aktuellen Stand zu bringen.

zak_titel_okt2016

ZAK, 17.10.2016



Deutscher Meister im Crossduathlon!!

Der Kraichgauman, mittlerweile in der 8. Auflage, rief zur Deutschen Meisterschaft in dieser Disziplin.

Mit über 200 Athleten und Athletinnen gab es einen Teilnehmerrekord. Die DM ging über die Distanz von 7 km run / 24 km bike / 3,5 km run mit 120 Startern.

Die Laufstrecke wurde im Vergleich zum Vorjahr noch durch einen Wassergraben verschärft.

Die erste 7 Kilometer lange Laufstrecke war von den Sportlern schnell absolviert. Ich konnte auf Platz 14 auf das Mountainbike wechseln. und hatte große Hoffnung nach ganz vorne aufzuschließen. Dies war mir ja auch am Anfang des Jahres beim Dirty-Race gelungen. Leider lief es nicht so wie geplant, die Beine waren auf dem Rad ziemlich schlecht… Ungefähr auf der Hälfte des Radsplits fing es dann auch noch an heftig zu regnen. Der Regen verwandelte die trockenen Waldwege in kürzester Zeit in Schlammpfützen und als Kontaktlinsenträger ohne Brille war das kein Spaß. Zudem gab es extrem viele Überrundungen zu absolvieren, auf der teilweise recht engen Strecke.

Die Offiziellen und Fans in der Wechselzone hatten erhebliche Probleme Gesichter sowie Startnummern der Sportler zu erkennen, als sie vom Radsplit auf den finalen Lauf wechselten. Maximilian Sasserath ließ sich die Führung nach dem Wechsel zum Lauf nicht mehr nehmen und wurde Deutscher Meister im Cross-Duathlon in einer Zeit von 1:35:10. Ich konnte auf Platz 10 vom MTB wechseln und den finalen Lauf in Angriff nehmen. Der Wechsel dauert auf Grund der sehr kalten Finger auch recht lang, so dass ich hier noch einen Platz verloren habe. Am Ende wurde ich dann Gesamt 11-er, was in der AK40 den Deutschen Meistertitel bedeutete! Für 2017 ist die Teilnahme wieder fest eingeplant!

Meine Medallie DM

Deutscher Meister

 



5. beim Dirty Race dem Crossduathlon in Murr

Abfahrt beim Dirty Race

Quelle: https://www.flickr.com/photos/sandra-fotografiert/

Am Samstag, den 30.01. startete in Murr das „Dirty Race“. Bei diesem Cross-Duathlon sind erst 5 km zu laufen, darauf folgen 15 km MTB und am Ende folgt nochmals ein 4 KM Lauf.

Dass die Laufzeiten einigermaßen passen wusste ich von den beiden letzten Laufwettkämpfen und auch der Druck auf dem Bike ist ja schon da. Mein Ziel für das Dirty Race war es daher beim Laufen nicht zu viel Zeit zu verlieren und mich dann auf dem Bike nach vorne zu arbeiten.

Kurz vor dem Start wurden die großen Namen der Triathlon-Pros angesagt. Ich war sehr gespannt auf diesen Vergleich und der Adrenalinpegel auch schon recht hoch…

Dann ging’s endlich los! Ein schneller Blick auf die Laufuhr, das Tempo steht bei 3:05 min/km!! Ok, lieber etwas Tempo rausnehmen. Der erste KM ist dann dennoch in 3:10 min. absolviert, wohl wieder etwas zu „übermotiviert“ angegangen. Ich lief dann knapp 17 min. auf der 5 km Strecke, die im hinteren Teil sogar einen kleinen Anstieg aufwies. Dann folgte der Wechsel auf’s MTB, hier starte ich um Position 10, da ich beim Wechsel mit der 8. Laufzeit noch etwas an Boden verloren hatte. Auf dem Bike lief’s dann aber richtig gut, bald hatte ich den zweifachen Sieger Felix Schumann eingeholt. Anfangs wollte ich noch hinter ihm abwarten, aber das Tempo fühlte sich für mich nicht sehr hoch an, so dass ich anfangs der zweiten Runde an einem steilen Anstieg attackierte und darauf voll durchzog. Ich konnte mich darauf bis auf den 3. Rang nach vorne fahren. Allerdings konnte ich Marc Dülsen nicht abschütteln, der dann nach wenigen Laufmetern an mir vorbei zog und sich dann auch deutlich absetzte (im Ziel hatte er mir auf den abschließenden 4 Lauf-km noch 30 s abgenommen). Ich wollte nur nicht weiter als Platz 5 zurückfallen, denn bis dahin gab’s noch Preisgeld  😉 Wenn ich gewusst hätte dass mein Vorsprung auf Platz 6 so groß gewesen ist hätte ich wohl beim Laufen noch mehr riskieren können. Die rechte Wade hatte in der Zwischenzeit schon angefangen zu zwicken und ich wollte keinen Krampf riskieren. Am Ende war dann Platz 5 erreicht, mitten im Spitzenfeld der Triathlon-Elite. Ein für mich großartiger Erfolg!

Der Cross-Duathlon in Murr war eine super Veranstaltung. Ich werde am Laufen wohl auch über die Radsaison dran bleiben und mein Glück, wenn es zeitlich passt, bei weiteren Duathlon Wettkämpfen versuchen. Es hat auf jeden Fall einen riesen Spaß gemacht und die neue „Kategorie“ Duathlon auf meinem Blog hier ist bereits erstellt 🙂