Abfahrt beim Dirty Race

Quelle: https://www.flickr.com/photos/sandra-fotografiert/

Am Samstag, den 30.01. startete in Murr das „Dirty Race“. Bei diesem Cross-Duathlon sind erst 5 km zu laufen, darauf folgen 15 km MTB und am Ende folgt nochmals ein 4 KM Lauf.

Dass die Laufzeiten einigermaßen passen wusste ich von den beiden letzten Laufwettkämpfen und auch der Druck auf dem Bike ist ja schon da. Mein Ziel für das Dirty Race war es daher beim Laufen nicht zu viel Zeit zu verlieren und mich dann auf dem Bike nach vorne zu arbeiten.

Kurz vor dem Start wurden die großen Namen der Triathlon-Pros angesagt. Ich war sehr gespannt auf diesen Vergleich und der Adrenalinpegel auch schon recht hoch…

Dann ging’s endlich los! Ein schneller Blick auf die Laufuhr, das Tempo steht bei 3:05 min/km!! Ok, lieber etwas Tempo rausnehmen. Der erste KM ist dann dennoch in 3:10 min. absolviert, wohl wieder etwas zu „übermotiviert“ angegangen. Ich lief dann knapp 17 min. auf der 5 km Strecke, die im hinteren Teil sogar einen kleinen Anstieg aufwies. Dann folgte der Wechsel auf’s MTB, hier starte ich um Position 10, da ich beim Wechsel mit der 8. Laufzeit noch etwas an Boden verloren hatte. Auf dem Bike lief’s dann aber richtig gut, bald hatte ich den zweifachen Sieger Felix Schumann eingeholt. Anfangs wollte ich noch hinter ihm abwarten, aber das Tempo fühlte sich für mich nicht sehr hoch an, so dass ich anfangs der zweiten Runde an einem steilen Anstieg attackierte und darauf voll durchzog. Ich konnte mich darauf bis auf den 3. Rang nach vorne fahren. Allerdings konnte ich Marc Dülsen nicht abschütteln, der dann nach wenigen Laufmetern an mir vorbei zog und sich dann auch deutlich absetzte (im Ziel hatte er mir auf den abschließenden 4 Lauf-km noch 30 s abgenommen). Ich wollte nur nicht weiter als Platz 5 zurückfallen, denn bis dahin gab’s noch Preisgeld  😉 Wenn ich gewusst hätte dass mein Vorsprung auf Platz 6 so groß gewesen ist hätte ich wohl beim Laufen noch mehr riskieren können. Die rechte Wade hatte in der Zwischenzeit schon angefangen zu zwicken und ich wollte keinen Krampf riskieren. Am Ende war dann Platz 5 erreicht, mitten im Spitzenfeld der Triathlon-Elite. Ein für mich großartiger Erfolg!

Der Cross-Duathlon in Murr war eine super Veranstaltung. Ich werde am Laufen wohl auch über die Radsaison dran bleiben und mein Glück, wenn es zeitlich passt, bei weiteren Duathlon Wettkämpfen versuchen. Es hat auf jeden Fall einen riesen Spaß gemacht und die neue „Kategorie“ Duathlon auf meinem Blog hier ist bereits erstellt 🙂