Tag:Bergzeitfahren

DM Berg Engen

Am Samstag, den 20. Juli, fanden die Deutschen Bergmeisterschaften der Stadt Engen und der Sparkasse Engen-Gottmadingen für Junioren, U-23-Fahrer, Elite und Senioren in Engen statt. Die Strecke mit 5,74 Kilometern und 200 Höhenmetern führte von Bargen über Mauenheim auf den Hegaublick.

Zuerst wurden in einem Zeitfahren die 30 schnellsten ermittelt. Dann wurde in einem Finallauf der Meister gekürt – das Besondere war, dass die Finalisten mit den Abständen des Zeitfahrens ins Rennen gehen. Ein interessanter Modus.

DM Berg Engen - Andreas Schindler

Ich startete beim Eliterennen, bei dem ich den 15. Gesamtplatz erringen konnte. Mehr war auf dieser Strecke (nur 200 HM) und der Konkurrenz absolut nicht möglich.



3. Rang bei der BaWü-Meisterschaft im Bergzeitfahren

Der RSV Mauenheim richtete die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Bergzeitfahren aus. In der Kategorie A/B/C sicherte sich Marcel Weber vom RG Team Stuttgart den Titel. Er fuhr mit 15.42 Minuten für die beiden Läufe die schnellste Zeit und lag 23 Sekunden vor Markus Bauer vom SV Kirchzarten und 26 Sekunden vor Andreas Schindler (Team Merida Donaueschingen).

Andreas Schindler beim Start der BaWü BZF 2013

Andreas Schindler beim Start der BaWü BZF 2013

Siegerehrung BaWü BZF 2013

Siegerehrung BaWü BZF 2013


 

 

 

 

 

 

Das Motto der Meisterschaft im Bergzeitfahren lautete „Der Berg ruft“. Die Strecke mit einer Länge von etwa 3,5 Kilometern führte die Radfahrer zunächst durch Mauenheim, wobei sie sich noch auf einer Höhe von etwa 673 Metern befanden, dann ging es hinauf zum Hegaublick auf etwa 803 Höhenmeter. Obwohl sich diese Daten zunächst harmlos anhörten, war schon zuvor an die Teilnehmer die Devise ausgegeben worden, dass man sich auf die Tücken der Bergstrecke einrichten solle. Viele Kurven, kurze Antritte und unterschiedliche Steigungen seien eine Herausforderung. Ein Großteil der Strecke entsprach den Anforderungen, wie sich auch bei der Deutschen Bergmeisterschaft 2013 gestellt werden.

Mit dem 3. Rand war ich sehr zufrieden, allerdings lag ich nach dem ersten Lauf noch auf Rang zwei mit einem komfortablen Vorsprung von 8s auf den MTB Nationalskaderfahrer Markus Bauer. Dass mein zweiter Lauf dann 20s schlechter war kann ich nur auf meinen Heuschnupfen schieben der an diesem Tag sehr stark war (eine Ausrede lässt sich doch immer finden 😉 ). Auf jeden Fall ist mir das im Training noch nie passiert.



42. Tübinger Bergzeitfahren

Leider konnte ich meine Zeit vom 5.7. beim Tübinger Bergzeitfahren nich verbessern und fuhr eine Zeit von 5:27 min. Schuld daran war wohl das „Training“ am Vortag, knapp 60 km mit einem Schnitt von 39,8 km/h auf „öffentlichen“ Straßen von Balingen-Weilstetten über Haigerloch nach Tübingen.



Schauinslandkönig

Bergzeitfahren auf den Freiburger Hausberg Schauinsland (1284 m).

Wieder mit Startnummer eins und bei Temperaturen unter 10 Grad als Erster ins Rennen gegangen musste ich schnell einsehen dass am heutigen Tag meine Form nicht besonders gut war. Der Puls wollte nicht so recht nach oben gehen, die Beine waren müde. So lag am Ende mein Pulsschnitt und der Maximalpuls 10 Schläge unter meinen „normalen“ Werten bei einem Bergzeitfahren.

Bedingt durch die ungewohnte Kälte zu dieser Jahreszeit nutzte ich sogar meine Kompressionssocken (siehe Bild) aus „alten“ Laufzeiten, ein absolutes „no-go“ 😉 unter Radfahrern!

Schauinsland Bergzeitfahren 2012

Schauinsland Bergzeitfahren 2012

Insgesamt nahmen 850 Starter die elfeinhalb Kilometern lange Strecke vom Horbener Ortsteil Bohrer zum Schauinsland hinauf in Angriff. Auf der Schauinslandstraße galt es 800 Höhenmeter bis ins Ziel zu überwinden.

Schnellster des Tages war Frederik Nagel vom Team Strassacker in 30:14 min. vor Christoph Fuhrbach in 30:41 min. und Johannes Höfler in 31:13 min..
Der 29-Jährige Nagel, der bereits die Auftaktetappe der Serie für sich entscheiden konnte, verpasste trotz des Tagessieges den Gesamtsieg. Gesamtsieger der Schwarzwaldkönig-Serie wurde Christoph Fuhrbach mit lediglich einem Punkt Vorsprung auf Nagel.

Mit einer Zeit von 33:30 min. konnte ich den 11. Platz am Schauinsland belegen. In der Gesamtwertung der Schwarzwaldkönig-Serie wurde ich 9.



41. Tübinger Bergzeitfahren

Im Dritten Anlauf konnte ich eine neue persönliche Bestzeit mit 5:19 min. aufstellen. Dies bedeutete gleichzeitig auch den Kategorie-Rekord. 😎

Die 5:19 min. bedeuten für mich in Zahlen auf der 2.040 m langen Strecke mit der Höhendifferenz von 140 Metern (Steigung ca. 6,9 %) : Leistung ca. 410 Watt, ca. 23 km/h Druchschnitt oder 6,3 Watt/kg.

Nun fehlen nur noch 5 s auf die „absolute“ Bestzeit von dem ehmaligen Radprofi Nico Keinath aus dem Jahr 2006.

Bei schwül-warmen Wetter stellte Andreas Schindler einen neuen Kategorie-Rekord Rennrad auf und löste damit Armin Huber ab, der über ein Jahr den Rekord (5:27) halten konnte. Quelle: RV Pfeil Tübingen