Tag:MTB Marathon

Sparkassen Marathon in Ellmendingen

Wieder Probleme mit der Kontaktlinse und Sturz beim Sparkassen Marathon in Ellmendingen: Beim Marathon in Ellmendingen hatte ich mir eine gute Platzierung (Top 10) vorgenommen. Allerdings verlor ich gleich nach dem ersten Anstieg wieder meine Kontaktlinse. Das war ntürlich sehr schlecht für die Motivation.
Der erste Sturz bedingt durch die schlechte Sicht lies auch nicht lange auf sich warten, so dass ich die Abfahrten danach noch langsamer fuhr da ich auch beim Material wieder auf eine Starrgabel gesetzt hatte. Da die Richtungspfeile auch sehr klein waren und einige Konkurrenten die Absperrbänder wohl durchbrochen hatten bog ich auch noch falsch ab und hatte am Ende des Rennens so einige „Extrameter“ in den Beinen. Die 2 Runden über 23km mit ca. 500 Höhenmetern mit Start und Ziel an der Winzerhalle in Ellmendingen beendete ich am Ende als 15. Aus diesen Fehlern werde ich lernen und wohl nicht wieder mit Starrgabel und „alten“ Kontaktlinsen starten…



Albstadt Bike Marathon

Albstadt Bike Marathon - Andreas Schindler

Am Samstag, den 13.07., startete ich beim Albstadt-LBS Bike Marathon. Die Strecke rund um Albstadt mit ihren 82 km und ca. 2000 Höhenmetern nahm ich zusammen mit den anderen ca. 2700 Teilnehmern unter die Stollenreifen.

Leider verlor ich schon kurz nach dem Start, am Fuß der „Bitzer Steige“ meine Kontaktlinse. Da ich mit Starrgabel unterwegs war, ahnte ich bereits böses…

Dennoch war ich voll motiviert und setzte mich am Ende des ersten Anstiegs sogar an die Spitze des Feldes da das Tempo anfangs nicht allzu hoch war.

Allerdings merkte ich schon auf den ersten „holprigen“ Streckenabschnitten dass es bedingt durch die schlechte Sicht und fehlende Federung recht schwer werden würde. So verlor ich

bereits in den ersten Abfahrten immer an Boden und musste mich wieder zurück an die Spitzengruppe kämpfen. Zudem stürzte ich in der Abfahrt kurz nach Burgfelden, ebenfalls bedingt durch die schlechte Sicht. Dann ging mir zu allem Überfluss auch noch das Trinken aus, ich hatte mit einer besseren Verpflegung an der Strecke gerechnet und keine eigene Verpflegung mit Trinkflaschen organisiert.

Zum Glück hatten Konkurrenten und Zuschauer Mitleid und so gab es unterwegs zwei Wasserflaschen. Kurz vor Ende des Rennens, in Lautlingen, konnte ich sogar noch eine Cola ergattern. Mein Dank an dieser Stelle an die freundliche Spenderin. Das Rennen konnte ich dennoch in knapp 3 Stunden Fahrzeit als 13 Gesamt beenden. Diese Platzierung spiegelt wohl den Rennverlauf wieder 😉

Dennoch ein erfreuliches Resultat.



EM Marathon in Singen

Am 12. Mai 2013 fanden im Rahmen des 11. Rothaus Hegau-Bike-Marathon die Europameisterschaft im Mountainbike Marathon der Eliteklassen statt.
Als EM-Teilnehmer der Lizenzklasse galt es auf der Pro-Distanz 94 km und 2100 HM zu bewältigen.
Leider war der Wettergott wieder, wie in dieser Saison so oft, nicht so gut aufgelegt, so dass es recht kalt war und auch immer wieder Schauer nieder gingen.
Die Strecke war daher demnach auch in einem entsprechenden Zustand, die Wiesenpassagen waren sehr schmierig und tief.
Da ich Starter „ohne UCI Punkte“ im MTB-Bereich war durfte ich mich in Startblock 4 einsortieren, leider war ich auch etwas spät am Start so dass ich mich weit hinten im Feld wiederfand.
Einen Vorgeschmack auf die kommenden fast 100 Kilometer gab es kurz nach dem Start auf einem Schotterweg.
Hier wurde man gleich derart „eingesudelt“ dass ich hier bereits meine Brille abnehmen musste um überhaupt noch etwas zu sehen…

EM Marathon Singen 2013

Endlich im Ziel: EM Marathon Singen 2013

Dennoch liefen die ersten 30 km gut für mich, ich war nur am überholen und kam schnell nach vorne. Dieser schnelle Start rächte sich dann allerdings sehr, gegen Ende der ersten Schleife über 47 km hatte ich kaum noch „Power“ in den Beinen.
Wenn es dann einmal schlecht läuft passt nichts mehr und man hadert mit Material (untere Ritzel nicht mehr nutzbar, Kettenklemmer), der Strecke und dem Wetter (naß, kalt…), so dass ich bereits ans Aussteigen nach der ersten Schleife nachdachte.
Als dann allerdings Torsten Marx von hinten kam, wurde ich wieder motivierter, immerhin ging es auch einem Spitzenfahrer ähnlich. Also beschloss ich das Rennen zu beenden, komme was wolle.
So beendete ich dann die EM Elite nach 94 km im Dreck und Kälte als 72. und mit 4 Stunden 25 min. Fahrzeit „total platt“.